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Ein
Feuerschrei !
Ein
Feuerschrei durchs Dorf hinschallt:
“Beim Ambros brennt´s, die Scheune qualmt!“
Halb angezogen, in der Hast,
Die Feuerwehr zum Brandplatz rast!
Die
Schläuche koppeln, Wasser schnell –
Die Scheune brennt schon lichterhell,
Was Beine hat, das hilft dazu – –
Zieht raus das Vieh, das Pferd, die Kuh.
Und
knisternd stürzt schon Sparn um Sparn,
Die Scheune glüht, der Giebel dann
“Stürzt ein“ vom Wasserstrahl umzischt,
Fünf Wasserrohre schaffens nicht –
Die
Scheune, die brennt lichterloh,
Ja ganze Ballen, Heu und Stroh
Sie fallen prodelnd in die Glut –
Die Feuerwehr auf der Hut – –
“Sie
schirmen ab“ das Brandobjekt,
Das nicht das Feuer weiterleckt – –
Zum Nachbarn hin – O, welche Graus
Im Vordern-, wie im Hinterhaus.
Die
Orts- und auch die Stadtwehr ringt
O, gebe Gott, dass es gelingt
So wurd´s geschafft Wehrmänner treu
Mit eurem Mut, Der Tat, auf´s Neu!
Ihr seid dem Feuer da zur Wehr,
Dem Dorfe selbst und Gott zur Ehr!
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von
Adolf Lang
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