Pressebericht:
Main-Echo 23.03.2011

 

   
 

Glattbach: Wehr unter bewährter Führung

Jahresversammlung: 46 Einsätze und 14 Übungen

Glattbach. »Es macht so viel Freude mit Euch zusammenzuarbeiten, dass ich gerne weiter mache.« Glattbachs Feuerwehrkommandant Helmut Wenzel ist seit zwölf Jahren im Amt und denkt nicht ans Aufhören. In der gut besuchten Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr wurde er in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Vorsitzender Fridolin Fuchs.
Neuer zweiter Vorsitzender ist Robert Ebert. Er tritt die Nachfolge von Claudia Grünewald an, die nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Als Schriftführer ist Michael Zimmermann neu gewählt worden. Christian Bernhard und Alexander Patzelt fungieren als Beisitzer. Die Kasse wird von Martin Bischoff und Stefan Hemmrich geprüft. Alle weiteren Vorstandspositionen standen nicht zur Wahl an.
»Als Bürgermeister und Vorsitzender bin ich sehr dankbar, solch eine schlagkräftige Feuerwehr in der Gemeinde zu haben«, sagte Fridolin Fuchs. Unzählige Stunden würden im Ehrenamt bei Einsätzen, Übungen, Fortbildungen und im Vereinsleben erbracht.
Kommandant Andreas Ulrich berichtete von 46 Einsätzen, 14 Übungen und elf Gruppenführerversammlungen. Zurzeit sind laut Ulrich 42 Männer, fünf Frauen und acht Feuerwehranwärter aktiv. Eine Stärke, die nicht viele Feuerwehren nachweisen könnten. Gerätewart Ralf Weigand teilte mit, dass neben turnusmäßigen Prüfungen und Einweisungsfahrten viele Kleinreparaturen gemacht wurden. Die 16 Atemschutzträger übten laut Steffen Beißler in der Atemschutzstrecke Alzenau und in der Brandsimulationsanlage Goldbach.
Neun Jugendliche
Jugendwartin Melanie Gerber ging auf das Arbeitspensum der Jugendabteilung ein. Es sind neun Jugendliche aktiv, die sich einmal wöchentlich zu Übungen oder Schulungen treffen. Ebenso hat die Jugendgruppe bei Jugendwettkämpfen mitgewirkt. Die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr wird von Glattbach aus betreut. Leiter Jürgen Grünewald berichtete von 22 Glattbachern, die in dieser Gruppe aktiv sind.
Kreisbrandrat Karlheinz Ostheimer ging auf aktuelle Themen des Feuerwehrwesens ein. Wegen der Kartellverfahren gegen verschiedene Lieferfirmen sei es zurzeit schwierig, neue Fahrzeuge zu beschaffen.
red