Pressebericht:
primavera24.de 03.07.2010
PrimaSonntag 04.07.2010

 

 
 

Feuerwehr befreit Waschbärenfamilie aus Glattbacher Kamin

In Glattbach-Himbeergrund ist die Feuerwehr jetzt zu einem tierischen Einsatz gerufen worden.

GLATTBACH. Hausbewohner hatten Geräusche im Kamin gehört und vermuteten ein eingesperrtes Tier - die Feuerwehr fand eine Waschbärenfamilie. Hinter einer Verblendung saßen sie - die Waschbärenbabys und ihre Mutter. Während die Jungtiere befreit wurden, flüchtete das Muttertier nach oben, über das Dach, in einen zweiten Kamin und blieb dort stecken. Die Einsatzkräfte konnten aber auch sie per Drehleiter befreien und brachten die Waschbären ins Aschaffenburger Tierheim. Der Einsatz für die insgesamt 17 Feuerwehrmänner war nach vier Stunden beendet.

 

 

Pressebericht:
Main-Netz 05.07.2010

 

Waschbärin mit Jungen aus Kamin befreit

Feuerwehr: Mit Drehleiter und List Tiere gerettet

Glattbach. Eine Waschbärenfamilie hat die Glattbacher Feuerwehr am Freitag aus einem Kamin gerettet. Anwohner im Ortsteil Himbeergrund hörten in dem Kamin Geräusche eines eingesperrten Tiers und riefen die Feuerwehr. Die Wehrmänner entdeckten die Waschbärenfamilie hinter einer Verblendung am offenen Kamin.
Sie öffneten die Verblendung und setzten die Jungtiere in einen Behälter. Die Waschbärenmutter flüchtete jedoch nach oben über das Dach in einen zweiten Kamin des Hauses. Hier blieb das Tier in etwa vier Metern Höhe stecken.
Um es zu befreien, brauchten die Glattbacher Unterstützung: Die Aschaffenburger Wehr rückte mit ihrer Drehleiter an. Die Versuche, dem Tier von oben zu Leibe zu rücken, blieben aber erfolglos. Erst über eine aufgebrochene Kehrtüre konnte die Waschbärin nach oben gescheucht und mit einem Netz gefangen werden. Die Feuerwehr brachte die junge Familie ins Aschaffenburger Tierheim.
raf

 

Pressebericht:
Kreisfeuerwehrverband
03.07.2010

 

Glattbach - Waschbären aus Kamin befreit

Am Freitag, den 2. Juli 2010, wurde die Feuerwehr Glattbach zu einer Tierrettung in den Ortsteil Himbeergrund alarmiert. Die Bewohner hatten im Kamin Geräusche eines eingesperrten Tieres gehört. Nach der Erkundung durch die Feuerwehr, konnte eine Waschbärenfamilie hinter einer Verblendung am offenen Kamin ausgemacht werden.
Nach dem Öffnen der Verblendung, wurden die Jungtiere in einen Behälter umgesetzt. Das Muttertier flüchtete jedoch nach oben, über das Dach, in einen zweiten Kamin des Hauses. Hier blieb es in etwa vier Metern Höhe stecken.
Über die nachalarmierte Drehleiter aus Aschaffenburg wurde erfolglos versucht, von oben an das Tier zu kommen. Nach Rücksprache mit dem anwesenden Bezirkskaminkehrermeister, wurde unterhalb der Waschbärin eine verputzte Kehrtür aufgebrochen, um dann das Muttertier nach oben zu scheuchen. Derweilen stieg ein Trupp der Feuerwehr Glattbach, über eine Dachluke, zur oberen Kaminöffnung und konnte die Waschbärenmutti mit einem Köcher einfangen.
Nach erfolgreicher Rettungsaktion brachte die Feuerwehr Glattbach, die junge Waschbärenfamilie, zusammen und unverletzt zum Aschaffenburger Tierheim.
Der gesamte Einsatz war nach vier Stunden beendet. Einsatzleiter und stellv. Kommandant Andreas Ullrich konnte hierbei auf zwei Fahrzeuge mit 14 Feuerwehrleuten der Feuerwehr Glattbach sowie auf die Drehleiterbesatzung der Feuerwehr Aschaffenburg mit drei Einsatzkräften zurückgreifen.

Andreas Ullrich - Stellv. Kommandant
Thomas Kreis - Öffentlichkeitsarbeit