Einsatz vom 11.04.2018

Am 11.04.2018 gegen 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr Glattbach, die Drehleiter Aschaffenburg, der Diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann zu einem Kellerbrand in den Himbergrund alarmiert.

Vor Ort wurde die Feuerwehr schon von Anwohnern sowie Bewohnern des Hauses in Empfang genommen und über den Brand im Keller informiert. Ein Trupp unter Atemschutz begab sich daraufhin mit einem C-Strahlrohr in den Innenangriff. Ein zweiter Atemschutztrupp unterstützte kurze Zeit später die Kameraden bei den Löscharbeiten im Haus. Ein dritter Atemschutztrupp stand im Außenbereich zur Absicherung der eingesetzten Kräfte bereit.

Nach kurzer Zeit konnte der Brandherd im Bereich einer Wasserpumpe lokalisiert und schnell gelöscht werden. Der komplette Kellerbereich und ein Teil der Wohnung wurde durch Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Von Seiten der Feuerwehr waren insgesamt 26 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen (HLF 20/16, LF 8/6, MZF und ELW) unter der Leitung des 1. Kommandanten im Einsatz. Die Drehleiter der Feuerwehr Aschaffenburg konnte nach ca. 30 Minuten die Schadenstelle wieder verlassen.

Zwei Bewohner wurden durch den Rettungsdienst versorgt, mussten jedoch nicht in eine Klinik eingewiesen werden.

Der Einsatz war für die Feuerwehr Glattbach nach ca. 1,5 Stunden beendet.

Weitere Informationen sowie ein Pressebericht und Bilder finden Sie unter www.main-echo.de

Einsatzreiches Osterwochenende

Die Osterfeiertage haben sich die Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Glattbach sicherlich anders vorgestellt.

Zu ihrem ersten Einsatz wurde am Sonntag den 01.04.2018 die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung gegen 16 Uhr zu einem Großbrand nach Stockstadt alarmiert. Hier kam es zu einem Großbrand in einer Firma für Kunststoffteile im Industriegebiet Stockstadt. Vor Ort angekommen wurde sofort durch die Kräfte der Feuerwehr Glattbach die Einsatzleitung für den Führungsdienst der Kreisbrandinspektion aufgebaut. Zudem wurden die Funkarbeitsplätze besetzt und die Kommunikation zur Integrierten Leistelle Bayerischer Untermain aufgebaut. Dieser Einsatz dauerte dann insgesamt 24 Stunden bis zum 02.04.2018 16 Uhr!

In dieser Zeit wurden die 12 Einsatzkräfte unter der Leitung von Zugführer Jürgen Grünewald mehrmals ausgewechselt. Auch kamen hier Einsatzkräfte der Feuerwehr Mömbris welche die 2. Unterstützungsgruppe im Landkreis Aschaffenburg stellt zum Einsatz.

Einen Ausführlichen Einsatzbericht zum Großbrand und Bilder finden Sie unter: www.main-echo.de sowie auf unserer Seite unter www.facebook.com.

Der zweite Einsatz kam gut 1 Stunde später gegen 17:15 Uhr. Gemeldet wurde eine Ausgedehnte Ölspur im Ortsgebiet welche sich bis nach Aschaffenburg erstreckte. Weitere Einsatzkräfte übernahmen diesen Einsatz und streuten die Ölspur mit dem HLF 20/16 sowie dem LF 8/6 ab. Hier waren insgesamt 10 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Einsatz war nach ca. 1,5 Stunden beendet.

Noch während die Einsatzkräfte mit dem Abstreuen der Ölspur beschäftigt waren erfolgte der 3. Alarm. Alarmiert wurde der Landkreis Löschzug Zug 11 welcher sich aus den Einheiten der Feuerwehr Glattbach sowie der Feuerwehr Johannesberg zusammensetzt alarmiert. Daraufhin rückte sofort das HLF 20/16 mit Atemschutzgeräteträgern ab um sich mit den Einsatzkräften aus Johannesberg gemeinsam auf den Weg nach Stockstadt zu begeben. Hier wurde dann gemeinsam der Großbrand mit mehreren Atemschutzgeräteträgern bekämpft. Der Zug 11 beendete seinen Einsatz in Stockstadt nach ca. 8 Stunden.

Der 4. Einsatz erfolgte dann am 02.04.2018 um 17:30 Uhr. Gemeldet war ein Flächenbrand oberhalb der Straße „ Am heißen Stein“. Hier waren ca. 25 qm Wiese in Brand geraten, welche jedoch beim Eintreffen der Feuerwehr Glattbach von selbst erloschen war. Somit war hier kein Einsatz der Feuerwehr von Nöten. Von Seiten der Feuerwehr Glattbach waren bei diesem Einsatz insgesamt 20 Einsatzkräfte unter der Leitung des 1. Kommandanten Ralf Weigand ca. 20 Minuten im Einsatz. Eine Streife Polizei war hier ebenfalls vor Ort.

 

Übung am Ausbildungszug der Deutschen Bahn

Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge machten sich am Dienstagabend auf den Weg in den Aschaffenburger Hafen. Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg probten mit 15 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften am Ausbildungszug der Deutschen Bahn einen Gefahrgutunfall.

Angenommen wurde ein Gefahrenstoffaustritt an einem Kesselwagen im Stockstädter Papierwerk. Entsprechend dem Einsatzstichwort „Gefahrgut“ wurden von der Integrierten Leitstelle Kräfte der Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt, den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim, Aschaffenburg, Goldbach und Glattbach sowie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg alarmiert.

Einsatzleiter Andre Baum, Kommandant der Werkfeuerwehr Sappi, veranlasste umgehend eine weiträumige Absperrung. Mit dem Gerätewagen Messtechnik der Stockstädter Feuerwehr wurden sofort Luftmessung in der Umgebung der Unfallstelle vorgenommen. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten die Feuerwehrleute einen auslaufenden Gefahrenstoff auffangen, ein Leck am Kesselwagen verschließen und den bereits ausgelaufenen Gefahrenstoff in Fässer umpumpen.

Nach gut einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Kreisbrandmeister Udo Schäffer, der gemeinsam mit Kreisbrandmeister Martin Hock, die Übungsleitung hatte, zeigte sich im Anschluss an die Übung zufrieden. Jede praktische Ausbildung trage dazu bei, neue Erfahrungen zu sammeln oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Insbesondere bei Gefahrguteinsätzen sei nicht die Geschwindigkeit entscheidend. Vielmehr würde das zielorientierte Vorgehen und die Sicherheit der eigenen Kräfte und der Umgebung im Vordergrund stehen.

Die Feuerwehr Glattbach war mit einem Fahrzeug (HLF 20/16 und 9 Mann bei der Übung beteiligt)

Text: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Aschaffenburg www.kfv-ab.de

Bilder: Feuerwehr Glattbach

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Einsatz vom 12.03.2018

Am 12.03.2018 gegen 07:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Glattbach, Johannesberg, Aschaffenburg sowie der Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einer Ausgedehnten Ölspur auf die Staatsstraße 2309 zwischen Aschaffenburg und Johannesberg alarmiert.

Vor Ort angekommen konnte aufgrund des einsetzenden Regens keine Verschmutzung der Fahrbahn mehr festgestellt werden. Die Strecke zwischen Glattbach und Johannesberg wurde noch einmal komplett abgefahren und kontrolliert. Danach wurde der Einsatz beendet. Im Einsatz waren von Seiten der Feuerwehr Glattbach insgesamt 10 Einsatzkräfte unter der Leitung des Zugführers Andreas Ullrich mit zwei Fahrzeugen (MZF und HLF 20/16). Der Einsatz war nach ca. 25 Minuten beendet.

2. Einsatz am 04.03.2018

Zu ihrem zweiten Einsatz des Tages wurden die Kräfte der Feuerwehr Glattbach gegen 13:10 Uhr zu einer schnellen Wohnungsöffnung alarmiert. Nachbarn machten sich Gedanken über den Verbleib einer 80 jährigen und vermuteten schlimmeres.

Das Haus in dem die Frau lebt war komplett verschlossen. Ebenso waren die Rolläden noch herabgelassen und seit längerem war im Aussenbereich eine Wasserleitung durch die Witterung geplatzt und Wasser lief unkontrolliert in einen Lichtschacht. Die Feuerwehr öffnete daraufhin mittels Ziefix gewaltsam eine Türe über eine Einliegerwohnung im Untergeschoss, um in das Wohnhaus zu kommen.

Zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei wurde das komplette Gebäude nach der Frau abgesucht. Jedoch wurde niemand vorgefunden. Nach ca. 20 Minuten kam auf einmal die Besitzerin mit einer Freundin zurück!
Die Feuerwehr Glattbach war mit insgesamt 16 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen MZF und HLF unter der Leitungen des 1. Kommandanten Ralf Weigand ca. 1 Stunde im Einsatz.

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